FAQ

Die Grundzutaten sind: Kakao, Hanf und Vollrohrzucker. Dazu kommen noch weitere Kräuter und Gewürze, um jede Sorte zu einem besonderen Geschmackserlebnis zu machen.

Im März 2017 wurde das Betäubungsmittelgesetz novelliert, insbesondere auch in Bezug auf Hanf. Seitdem sind nicht nur die Hanfsaaten als Lebensmittel verfügbar, sondern auch andere Pflanzenteile, sofern die Konzentration an THC nicht einen Gehalt von 0,2 % überschreitet. Darüberhinaus sind Richtlinien im Lebensmittelbereich zu berücksichtigen. Dafür unterziehen wir unseren Hanf wiederholt Kontrollen, um angepasste Verzehrempfehlungen abgeben zu können.

Der in Chill Choc enthaltene in Deutschland und der EU zugelassene Hanf enthält nur die gesetlich zugelassene geringfügige THC-Menge, so dass davon keine berauschende Wirkung zu erwarten ist.

Hanf ist sehr beliebt in Getränken, die zur Entspannung genossen werden – auch ohne das als Suchtmittel verbotene THC. Darüber hinaus ist Hanf eine widerstandsfähige Pflanze mit wenigen Anforderungen, die vielseitig verwendbar ist. Hanf ist ein Superfood: Die Zusammensetzung an Aminosäuren ist geradezu optimal für die menschliche Ernährung und die Anteile an Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren sehr ausgewogen! Hanf eignet sich auch als vielseitige Faserpflanze. Die robusten Fasern sind für Seile und Industrie-Anwendungen gleichermaßen geeignet wie für Kleidung. Und zu guter Letzt fördert der Anbau von Hanf einen guten Boden.

Ja natürlich, wenn man sich an die Verzehrempfehlung hält.

In einem guten Boden bilden Ton und Humus zusammen den Nährstoffträger des Bodens, sowie den Lebens- und Wurzelraum der verschiedenen Bodenlebewesen und Pflanzen. Durch Übernutzung und Erosion geht allerdings Humus und damit Lebensraum verloren.
Die Methode der Terra Preta besteht darin, Kohle als langlebigen Humus im Boden nutzbar zu machen. Der einfachste Weg ist, Kohle mitzukompostieren und damit für den Boden umzuwandeln und mit Nährstoffen und Mikroben aufzuladen. Dadurch erhält der Boden nicht nur organischen Dünger in Form des Komposts, sondern zugleich jede Menge dauerhaften Humus.

In Workshops bringen wir unseren Anbauern die Methode des Kon Tiki und dem PyroCook nahe, mit dem sich saubere Pflanzenkohle mit wenig Aufwand handwerklich herstellen lässt. Die Methode, Pflanzenkohle in den Kompostprozess zuzuführen, wurde von zahlreichen Wissenschaftlern insbesondere um das Ithaka-Institut wiederentdeckt und wird von uns auf die jeweils lokalen Bedingungen angepasst und open source weitergegeben.